Selbstreflexion ⎮ Reflexionsfragen

Wie wir uns besser kennenlernen

Reflexionsfragen, Beispiele und Methoden zur Selbstreflexion

Hier findest du ausgewählte Beispiele für Reflexionsfragen

 

✓ um dich selbst besser kennenzulernen
✓ für mehr Inspiration, Klarheit und Wohlbefinden
✓ um ein anregender Gesprächspartner zu sein (by the way)


Je besser wir uns kennen, desto besser können wir …

 

✓ handeln
✓ Alltagsprobleme lösen
✓ unser Leben designen
✓ die richtigen Dinge tun
✓ andere verstehen


Das erwartet dich hier:

  1. Wer bin ich - Fragen: Reflexionsfragen für deine Selbst-Inventur

  2. Quo Vadis - Fragen: Reflexionsfragen zur Richtungsbestimmung

  3. Produktivitätsfragen: Reflexionsfragen für Erfolg und effektives Tun

  4. Tägliche Reflexionsfragen: Fragen zur Selbstreflexion, um eigene Muster zu erkennen

  5. Was ist Selbstreflexion und wie reflektiere ich mich selbst?

  6. Selbstreflexion für mehr Zufriedenheit

  7. … noch mehr Inspiration

Wer bin ich-Fragen Reflexionsfragen für deine Selbst-Inventur

  • Was hast du für ein Weltbild?
    Wie würdest du diesen Satz ergänzen: Die Welt ist voller … (*)

  • Was treibt dich an? Ist es die Aussicht auf etwas Tolles, Neugier, Spass an der Sache oder am Lernen, Interesse, Inspiration, der Wunsch nach Wohlbefinden - oder eher Pflichtbewusstsein, Angst, Routine (das habe ich schon immer so gemacht)?

  • Wann war das letzte Mal, als du etwas gemacht hast, das niemand von dir erwartet hätte, nicht einmal du selbst?

  • Wenn du es dir aussuchen könntest: Wie viele Stunden pro Woche würdest du arbeiten? Wie würde deine Woche aussehen? Und wo, was und wie würdest du arbeiten? Und was ist überhaupt Arbeit?

  • Was kannst du heute, was du vor 3 Jahren noch nicht konntest?

  • Wann hast du das letzte Mal etwas Neues gelernt?

  • Welche Werte sind dir am wichtigsten?

  • Welche Eigenschaften hättest du gerne?

  • Welcher Persönlichkeitstyp bist du?

  • Wann wärst du gerne mutiger? Und warum?

  • Wie hoch wäre die Summe eines Lottogewinns, wenn du ihn dir aussuchen könntest? Ab welcher Summe hätte zusätzliches Geld keinen Mehrwert für dein Leben? Wie würdest du entscheiden: Du gewinnst drei oder 300 Millionen Euro?

  • Wie oft benutzt du den Satz “Eigentlich müsste man mal …”?

Quo Vadis-Fragen Reflexionsfragen zur Richtungsbestimmung.
Wo soll`s denn hingehen?

  • Was würde dich begeistern?

  • Wie würde ein Tag in deinem idealen Alltag aussehen?

  • Worüber würdest du dich rückblickend ärgern, weil du es nicht getan hast?

  • Was würde Hannibal Smith tun? Oder anders: Was würde dein Vorbild in dieser Situation tun? Oder: Was würde eine souveräne Person tun?

  • Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

  • Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielt?

  • Wie würdest du gerne sein?

  • Welche Fähigkeit oder Eigenschaft hättest du gerne?

  • Welches Geschichte eines Freundes hat dich zuletzt inspiriert?

  • Wer ist eigentlich derjenige, der ständig sagt, dass du MUSST?

  • Worauf wartest du?

Produktivitäts-Fragen Reflexionsfragen im Hinblick auf Erfolg und effektives Tun

  • Was würde den heutigen Tag grossartig machen?

  • Welchen konkreten Schritt kannst du heute tun, damit du deinem Ziel ein Stück näher kommst?

  • Warum kommst du nicht voran? Benötigst du viel Zeit für Vorbereitungen? Analysierst und recherchierst du möglicherweise so umfangreich, weil du dich unbewusst nicht traust, den nächsten Schritt zu wagen?

  • Was ist konkret dein Problem? Gibt es überhaupt ein Problem?

  • Musst du eigentlich gerade das tun, was du tust? Und wer sagt das?

  • Könntest du es aushalten, nicht so busy zu sein?

  • Bei welcher Tätigkeit merkst du, dass du total darin aufgehst?

  • Was hält dich ab, etwas Bestimmtes zu tun?

  • Welche Hürde blockiert deinen Weg zum Erfolg? Was hält dich ab, in einer bestimmten Sache erfolgreicher zu sein?

  • War heute ein produktiver Tag für dich und woran machst du das fest?

  • Wie definierst du Erfolg? Wie wichtig ist dir Erfolg? Wer ist in deinen Augen erfolgreich, und warum?

  • Gibt es etwas, was du unbedingt (haben) möchtest? Welchen Einfluss hätte dies auf dein weiteres Leben? Warum? Bist du sicher, dass es dein eigener Wunsch ist - oder geht es um etwas, dass “man” eben (haben) will?

Tägliche
Reflexionsfragen Regelmäßige Selbstreflexion, um eigene Muster zu erkennen

  • Was hat dir heute Freude gebracht?

  • Welche drei Dinge sind dir heute gut gelungen?

  • Was war deine heutige Erkenntnis des Tages, dein AHA-Moment?
    Was konntest du heute lernen?

  • Was (Aufgaben, Personen) hat dir heute Energie gegeben und was hat dir Energie geraubt?

  • Wonach beurteilst du abends, ob es ein guter Tag für dich war?

  • Wer oder was war heute eine Inspiration für dich?

  • In welchen Momenten habe ich heute ein Gefühl von Wohlbefinden gespürt?

  • Hast du ein Ziel und bist du diesem heute ein Stückchen näher gekommen?

 
 
 

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Was ist überhaupt Selbstreflexion?

Selbstreflexion bezeichnet die Tätigkeit, uns selbst und unsere Gedanken zu betrachten und zu hinterfragen. Wir reflektieren unser Denken, Fühlen und Handeln mit dem Ziel, uns selbst wirklich kennenzulernen. Indem wir uns selbst beobachten, kommen wir unserer wahren Natur auf die Schliche und erhalten Klarheit über uns selbst. Die mächtigsten Werkzeuge für die Selbstreflexion sind Fragen.

 

5 Tipps: Wie reflektiere ich mich selbst?

Um mehr über uns zu erfahren und Klarheit zu gewinnen gibt es verschiedene Methoden und Übungen

  • Journaling ist eine Methode zur Selbstreflexion, bei der du eigene Gedanken und Beobachtungen regelmässig festhältst. Du kannst dich zum Beispiel über einen bestimmten Zeitraum regelmässig mit dir selbst zu einer “Schreibstunde” verabreden und dir dann ausgewählte Reflexionsfragen stellen. Dabei hältst du fest, was dir über dich selbst, deine Werte und deine Ziele klarer wird, und gewinnst durch das Nachdenken und schriftliche Formulieren neue Erkenntnisse. Ebenfalls spannend sind diese Beobachtungen: Welche Fragen fallen dir leicht - und welche weniger? Welche Muster fallen dir mit der Zeit auf?
    Um das Journaling spannend zu halten, hilft es, sich immer neue und abwechslungsreiche Fragen zu stellen.

  • Gespräche: Wie wäre es damit, Gespräche einfach mal anders zu führen und andere dabei zum Nachdenken und Reflektieren anregen? Nimm eine für dich spannende Frage und werfe sie bei der nächsten guten Gelegenheit einfach mal in die Runde. More Inspiration please!

  • Freunde fragen ist die vielleicht schnellste Methode für gute Erkenntnisse und einen Abgleich mit der Selbstwahrnehmung. Klingt einfach, hat es aber oft in sich. Da es von aussen deutlich einfacher ist, Situationen und Muster zu erkennen, haben Freunde häufig eine gute und klare Einschätzung, wie du tickst.
    Allerdings: Das Ganze bringt natürlich nur etwas, wenn du dich auf diese Art der Reflexion einlassen kannst. Wir Menschen neigen dazu, an unser plausibles Weltbild zu glauben und daran festzuhalten - deswegen brauchen wir für ehrliches Feedback eine Extradosis Offenheit.

  • Bücher lesen. Input = Output: Wer (sich) die besseren Fragen stellt, bekommt die besseren Antworten. Daher hat es natürlich einen Einfluss, was du liest und womit du im täglichen Leben deine Zeit verbringst.

    Folgender Buch-Tipp ist eine Inspiration für alle Journaling-Fans:

    Die Bullet-Journal-Methode (Bujo) von Ryder Carroll ist mehr als eine Gebrauchsanweisung für ein Bujo. Vielmehr gibt Ryder Carroll seiner Leserschaft Tipps, Fragen und Methoden zur regelmässigen Reflexion an die Hand. Das Buch enthält Anregungen, wie wir mehr Klarheit im Leben gewinnen und wie wir durch die Nutzung eines Bujo herausfinden, was uns im Leben wichtig ist. Bei der Bujo-Methode geht es also nicht in erster Linie darum, die eigene Produktivität zu optimieren. Die Idee ist vielmehr, darüber nachzudenken, was wir tun und warum wir etwas tun.

    Spannend ist auch seine Methode der Migration: Damit bezeichnet Ryder Carroll den Prozess, bedeutungslose Aufgaben aus den eigenen Notizen herauszufiltern. Unerledigte to-do-Aufgaben werden nach einer bestimmten Zeit (Woche oder Monat) bewusst auf den Gedanken-Prüfstand gestellt (“Ist das wichtig oder kann das weg?”). Erst nach dieser Prüfung dürfen offene Aufgaben in die neue Monatsplanung übertragen werden. Diese regelmässige, bewusste Reflexion der To-dos bringt uns zum Nachdenken darüber, ob Aufgaben wirklich wichtig sind - oder ob wir sie einfach nur vor uns herschieben.

  • Persönlichkeitsmodelle für die Selbstreflexion nutzen. Persönlichkeitsmodelle sind Konzepte, die unterschiedliche Charaktereigenschaften von Menschen systematisch beschreiben. Die Beschreibungen helfen uns, uns besser kennenzulernen und zu verstehen, wie wir ticken. Zwei bekannte Modelle sind das Big-Five-Modell (oder auch OCEAN-Modell genannt) und der Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI).

    Der MBTI teilt Menschen in 16 unterschiedliche Typen ein, basierend auf vier Skalen: Extraversion – Introversion, Sensing – Intuition, Thinking – Feeling und Judging – Perceiving.
    Tipp: Einfach mal im WWW einen Test machen - wirklich spannend!

    Das Big-Five-Modell beschreibt die Persönlichkeit anhand von fünf grundlegenden Dimensionen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus beziehungsweise emotionale Stabilität. Anders als beim MBTI wird man dabei keinem festen Typ zugeordnet, sondern erhält ein individuelles Profil auf fünf verschiedenen Skalen.
    Zur Einordnung: Das Big-Five-Modell gilt in der modernen Psychologie als deutlich valider und stabiler.
    Tipp: Die LINC Persönlichkeitsanalyse ist eine professionelle Analyse, die auf dem Big-Five-Modell basiert. Wenn dich diese Analyse interessiert, schreib mir gerne eine Mail.

 

Selbstreflexion als Methode für mehr Zufriedenheit

Selbstreflexion ist nicht nur eine Methode, um sich selbst zu verstehen. Reflexionsfragen können ebenso dabei helfen, unsere Sicht auf das Leben neu zu justieren.

Unser Gehirn ist von Natur aus darauf ausgelegt, sich auf Gefahren zu konzentrieren - daher nehmen wir negative Gedanken automatisch stärker wahr (Negativity bias). Reflexionsfragen können nun helfen, unsere Wahrnehmungslinse wieder auf das zu richten, was wirklich wichtig in unserem Leben ist.

Daher lohnt es sich - für mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden - auch diese Reflexionsfrage zum Nachdenken in das tägliche Journaling aufzunehmen:
Für welche drei Dinge im Leben bist du heute dankbar?

 

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* Zur Selbstreflexion über dein Weltbild

Wie würdest du folgenden Satz ergänzen? Die Welt ist voller … ?
👉🏻 Hier findest du ein grossartiges Video von Vera F. Birkenbihl: Die Welt ist voller … (Video)‍ ‍