Fragen, Fragen, Fragen

Wer fragt, der führt - diesen Satz kennen alle, die im Vertrieb arbeiten, oder in der Rolle als Führungskraft.

Dabei lautet der viel spannendere Satz:

Wer fragt, der führt sich selbst.

Und genau damit fängt die ganze Fragerei schon an.

Was bedeutet es, sich selbst zu führen?
Will man das eigentlich? Klingt das nicht anstrengend?
Und was wäre überhaupt die Alternative?


Stell dir vor, du fährst in den Urlaub. Du setzt dich ins Auto - auf den Beifahrerplatz. Du kannst dösen, du musst nicht auf den Verkehr achten, du musst nicht entscheiden, wann du eine Pause brauchst. Du musst nicht aufpassen, um die richtige Abfahrt zu nehmen. Du brauchst dich nicht darum zu kümmern, was vor, neben und hinter dir passiert. Schön entspannt.
Das klingt doch ziemlich attraktiv.

Nun stellst du aber fest - der Fahrer hat einen schludrigen Fahrstil. Seine Überholmanöver sind unausgegoren und den Mittelstreifen scheint er nicht so ernst zu nehmen. Auch ist er der Meinung, wer fährt, bestimmt die Musik. Dem stimmst du grundsätzlich zu, allerdings … puh. Geschmack ist nicht vorhanden und ein gutes Gehör ebensowenig. Dazu kommt: Er ist nicht nur taub, sondern auch langsam. Seine Reaktionsfähigkeit entfaltet eine gewisse Dramaturgie. Das erschöpft ihn, ganz offensichtlich, und so hält er plötzlich an - auf einem Pinkelparkplatz. Er verkündet, er würde nun eine Pause machen. Morgen könne man dann ja weiterfahren.

Tja. Und was sagt uns diese kleine Analogie?
Ganz offensichtlich: Der Autopilot hat seine Vorzüge. Er ist bequem. Keine Entscheidungen. Kein Stress.

Bis … Ja, bis wir feststellen, dass wir eigentlich etwas anderes wollen. Eine andere Musik, einen anderen Fahrstyle (Lifestyle), eine andere Umgebung (als auf einem Pinkelparkplatz zu übernachten), eine andere Art des Miteinanders.

Vielleicht hatten wir es noch gar nicht gemerkt. Aber jetzt - sobald wir es einmal gemerkt haben - können wir es nicht mehr nicht merken. Und genau an diesem Punkt stellt sich spätestens die Frage, wie es nun weitergeht. Wollen wir weiter Beifahrer sein? Oder wollen wir lieber selbst das Steuer in die Hand nehmen?

Siegt die Bequemlichkeit - oder siegt die Aussicht auf eine stimmige Fahrt nach unseren Wünschen und Vorstellungen?

Das darf natürlich jeder selbst bestimmen - und dafür den entsprechenden Preis bezahlen.
Denn Beifahrer sein hat einen Preis.
Und Fahrer sein hat einen Preis.
Du entscheidest.


Damit schliesst sich der Kreis und wir kehren zur Ausgangsthese zurück: Wer fragt, der führt sich selbst.

Doch was solltest du dich nun fragen? Zum Eingrooven auf deinen Weg bekommst du hier 15 Reflexionsfragen in zufälliger Reihenfolge - in Form eines digitalen Kartensets. Du kannst eine Frage ziehen und sie auf dich wirken lassen oder direkt mehrere Karten ziehen. Am besten immer dann, wenn dir nach einem Impuls ist.

Starte einfach, zieh die erste Zufallsfrage und schau, was sie auslöst.

Gute Fahrt! 🧡

In diesem digitalen Kartenset liegen
15 Reflexionsfragen für dich.
Zieh deine Frage - so oft du magst ✨


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